Olivenöl selbst verfeinern

Bei Olivenöl handelt es sich um eine wichtige Grundzutat und Olivenöl passt zu einer Vielzahl von Gerichten. Ebenso wird Olivenöl auch eine wohltuende Wirkung auf die menschliche Gesundheit zugeschrieben.

Dabei gibt es weltweit ungefähr 700 verschiedene Oliven-Sorten und deshalb auch eine sehr große Auswahl an verschiedenen Olivenölen. Dabei wird Olivenöl heutzutage auch zum Zubereiten von Speisen, wie zum Beispiel für Salat-Dressings oder auch zum Braten, verwendet. Desweiteren wird Olivenöl auch als eine Art von Gewürz zur Verfeinerung von hochwertigen Gerichten eingesetzt. Dabei kann das bei Olivenöl vorhandene Spektrum an Aromen in Verbindung mit unterschiedlichen Speisen den Geschmack von diesen Speisen intensivieren. Zusätzlich besteht dann auch noch die Möglichkeit, das eingesetzte Olivenöl zu verfeinern.

Für Olivenöl in der EU-Verordnung gibt es insgesamt 8 Güteklassen, die eine präzise Kennzeichnung, was die Grenzwerte für chemische Inhaltsstoffe anbelangt, vorgeben. Ebenso sollte das Olivenöl einwandfrei sein. Dabei sind hier die Güteklassen 1,2 sowie 5, was die Verbraucher anbelangt, die richtige Auswahl.

Warum Olivenöl verfeinern?

Olivenöl verfeinert als eine Art von Gewürz hochwertige Gerichte und wenn das Olivenöl durch die Beimischung von natürlichen Produkten, wie zum Beispiel Salbei, Basilikum Thymian, Rosmarin oder Knobloch, noch zusätzlich verstärkt wird, entstehen noch intensivere Aromen in Kombination mit den unterschiedlichen Speisen und dadurch wird der Geschmack nochmals verstärkt. Natürlich kann man auch schon fertig verfeinerte und veredelte Olivenöle kaufen.

Auch kann das Olivenöl, wenn es dann noch zusätzlich verfeinert wird, die große Attraktion von einer Mahlzeit werden, aber sich jedoch auch gleichzeitig im Hintergrund halten und dadurch für andere Zutaten als eine Art von Unterstützung dienen. Gerade in der mediterranen Küche wird Olivenöl gegenüber anderen Fetten von Tieren bevorzugt eingesetzt. Dadurch wird auch mit der Verfeinerung der Geschmack der Mahlzeiten intensiviert und die Aromen werden bei deren Entfaltung unterstützt.

Welche Zutaten kann man hier verwenden?

Olivenöl wird sowohl in der kalten als auch in der warmen Küche eingesetzt.

Kalte Küche

Olivenöl mit Kräutern verfeinern
Olivenöl mit Kräutern verfeinern

So kommen bei der kalten Küche zum Beispiel Essig-Öl-Dressings zum Einsatz, die mit Olivenöl angerührt worden sind. Olivenöl ist auch für Marinaden in Verbindung mit Kräutern, wie Knoblauch und Rosmarin, bei Lammfleisch gut geeignet. Bei Rindfleisch wird Olivenöl bei ungekochten Saucen mit einer pastösen Struktur (bestehen aus Parmesan und Kräutern sowie auch Nüssen) verwendet. Auch bei Pasta kann Olivenöl zusammen mit italienischen Kräutern zum Einsatz kommen.

Außerdem eignet sich Olivenöl zusammen mit Kräutern sowie anderen Gewürzen, aromatisiert zu werden. Hierfür erfolgt eine Einlage von trockenen und gesäuberten Kräutern in einer Flasche und diese Flasche wird dann mit Olivenöl aufgefüllt. Diese Mischung zieht dann über mehrere Wochen, bevor sie dann zur Anwendung kommt.

Auch können mit Olivenöl verschiedene Lebensmittel haltbar gemacht werden. So kann zum Beispiel Gemüse zusammen mit einem Sud, der aus Kräutern, Gewürzen und Essig besteht und darin gekocht worden ist, nach dem Abtropfen in Gläser abgefüllt werden. Die Gläser werden dann mit Öl aufgeführt. Dadurch entsteht dann der für die Haltbarkeit erforderliche Luftabschluss.

Warme Küche

Hochwertiges Olivenöl wird in der warmen Küche zum Braten, Dünsten, Frittieren oder zum Schmoren verwendet. Hier kann dann das Olivenöl zusammen mit mediterranem Kräutern und Gemüse verfeinert werden. Eine gute Kombination entsteht zum Beispiel bei der Zubereitung von Fisch durch die Kombination von Olivenöl mit Zitrone und Thymian.

Wie verfeinert man es konkret?

Die eine Möglichkeit, wie Olivenöl verfeinert werden kann, ist, das mithilfe von gekochtem Gemüse (in Kombination mit Gewürzen, Kräutern oder Essig) eine Abfüllung mit Olivenöl erfolgt und dadurch entsteht dann eine längere Haltbarkeit der dort in Gläsern oder Flaschen vorhandenen Lebensmittel, wie zum Beispiel Gemüse.

Eine weitere Möglichkeit, Olivenöl zu verfeinern, ist dem Öl ein Aroma beizufügen. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Dadurch kann dann zum Beispiel Kräuteröl entstehen. Hier kommt dann beispielsweise Rosmarin in eine Flasche und weitere Kräuter sowie Knoblauch werden dazu gegeben. Der Rest der Flasche wird mit Olivenöl aufgefüllt und dann wird es leicht geschüttelt und nach dem Ziehvorgang ist hier dann dadurch Kräuteröl entstanden.

Das Kräuteröl passt dann sehr gut zur mediterranen Küche, wie zum Beispiel für Gemüse, oder ist auch gut zum Marinieren von Grillgut.

Des Weiteren kann man mit Hilfe von Olivenöl auch Zitrusöl herstellen. Hierzu werden die Schalen von Limetten oder Zitronen benötigt und in eine Flasche gefüllt. Zur Unterstützung dazu kommt dann ein Zweig Zitronenmelisse hinzu und der Rest der Flasche wird auch wieder mit Olivenöl aufgefüllt. Danach wird die Flasche geschlossen und leicht geschüttelt. Nach dem Ziehvorgang ist dann Zitrusöl vorhanden. Zitrusöl passt dann zum Beispiel gut für einen Blattsalat oder für ein Fischgericht.

Eine weitere Art der Verfeinerung ist das Filtern von Olivenöl. Dadurch werden dann die Feststoffe entfernt. Dadurch entsteht dann ein klares Olivenöl.

Fazit

Das Öl, das aus Oliven hergestellt wird, ist sehr gesund und findet Anwendung sowohl für kalte als auch für warme Speisen und sorgt bei vielen Speisen für einen intensiveren Geschmack. Somit gehört Olivenöl als Naturprodukt, genauso wie Pfeffer und Salz, in jede Küche und sollte das bevorzugtes Öl zum Kochen sein.

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