Speiseöle kauft man am besten Kaltgepresst

Schnell verliert man den Überblick, sieht man sich die Speiseöle im Regal des Supermarktes an. Nativ, raffiniert und kaltgepresst bieten sich an und jedes Öl prahlt mit seinen ganz individuellen Vorzügen. Auch viele Onlineshops wie zum Beispiel Meineöle.de bieten hochwertige Öle an. Doch worin liegt der Unterschied und für welches Öl soll sich der Verbraucher letztendlich entscheiden?

Kaltgepresst was bedeutet das?

Während des Pressvorgangs darf die Temperatur nicht 40 Grad übersteigen. Nur wenn Speiseöle unter diesen Voraussetzungen erhitzt worden sind, sind sie besonders aromatisch und gesund. Damit gelten sie als „kaltgepresst“. Im Ausgangspunkt stehen die Früchte, Kerne und Saaten, die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Sie dienen unserem Wohlergehen und unserer Gesundheit und sind mit Antioxidantien wie den Polyphenole und Vitaminen bedacht. Bei kaltgepressten Speiseölen, werden diese nicht stark erhitzt und abgetötet. So finden sich die gesunden Öle auch als „naturnah“ im Regal wider. Der Zustand bleibt so gut wie möglich erhalten und damit ist die Zusammensetzung optimal. Dies hat auch nichts mit der Herstellung raffinierter Speiseöle zu tun. Denn diese werden industriell gefertigt und gehen mit Lösungsmitteln und einem aufwendigen Reinigungsprozess einher. Einen Aspekt an die Gesundheit und natürlichen Geschmack, kann man nicht mehr finden. Der einzige Vorteil, wenn dies überhaupt einer ist, die Speiseöl werden durch das starke Erhitzen haltbarer gemacht. Im Nachhinein sind sogar Farbstoffe hinzugefügt, um den Kauf durch die goldgelbe Farbe anzuregen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich eine Ölpresse kaufen.

Vorteile von kaltgepressten Speiseölen

Die hohe Qualität spiegelt sich in den Speiseölen wider und auch hier ist die Rohstoffquelle von Bedeutung und für den Gesundheitswert ausschlaggebend. Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren befinden sich darin. Kaltgepresste verfeinern zudem kalte Gerichte, Salate und bringen die gewisse Note durch ihr feines Aroma hervor.

Die Auswahl ist ebenfalls groß und ob Sesam-, Raps-, Mandel-, Walnuss-, Haselnuss-, Kürbiskern, Sonnenblumen- oder Arganöl, es ist für jeden Geschmack die richtige Sorte dabei. Des Weiteren tritt das sehr beliebte Olivenöl in den Vorschein. Es vermittelt eine sehr gesunde Mittelmeerküche und der Süden lässt grüßen.

Gesundheitliche Vorteile kaltgepresster Speiseöle im Überblick

  • Dient der Regulation des Fettstoffwechsels
  • Beugt hohen Cholesterinwerten vor
  • Regt somit den Stoffwechsel an
  • Fördert die Gesundheit
  • Senkt hohen Bluthochdruck
  • Krebszellen und Entzündungen können bekämpft werden
  • Gut für Haut und Haar
  • Eignet sich zum Abnehmen und stabilisiert das Gewicht
  • Dient der Herzgesundheit
  • Kann vor Knochenschwund schützen
  • Stellt eine gesunde Fettquelle dar

Das typisch natürliche Aroma kommt bei den kaltgepressten Speiseölen in keinem Fall zu kurz. Dafür spricht sich der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Berlin aus. Ganz im Gegenteil, es kann sich entfalten.

Kaltgepresste Öle im Überblick

Rapsöl
Das gelbstichige Öl ist ein Allrounder in der Küche und schmeckt neutral und passt zu fast allen Gerichten.

Olivenöl
Erinnert an den Süden und ist grüngelblich oder grün. Durch die drei aufeinanderfolgenden Pressungen, gilt es als das hochwertigste und ist damit auch am teuersten. Dies wird als „Natives Olivenöl“ bezeichnet und ist auch als „Extra vergine“ aus erster Pressung erhältlich. Das kaltgepresste Öl eignet sich nicht nur für Salate, sondern auch für Kurzgebratenes. Gerade Fischgerichte erhalten den besonders feinen Geschmack.

Sonnenblumenöl
Ist seit langem der Klassiker in der Küche und bietet eine nussige Röstnote an. Ob Salate, Babynahrung oder Diätkost, das kaltgepresste Speiseöl ist seit jeher bekannt.

Sesamöl
Sehr geschmacksintensiv wie auch mit einer kräftigen Nussnote versehen, kommt es gerade in der asiatischen Küche vor und lässt nicht nur Salate genussvoll verfeinern. Auch zum anrösten ist das kaltgepresste Speiseöl ideal. Am intensivsten schmeckt das schwarze Sesamöl und wird von vielen Liebhabern des Sesamöls sehr geschätzt.

Kürbiskern- und Traubenkernöl
Speiseöle mit Tradition, die jeden Obstsalat mit ihrem nussigen Geschmack verfeinern und abrunden. Sie gelten als Gesundmacher und weisen Linolsäure und Vitamin E auf. Damit beugen diese Ölsorten Herz- und Kreislauferkrankungen vor.

Kaltgepresste Speiseöle bieten eine Vielzahl an guten Eigenschaften an und sind die perfekten Gesundheitsmanager der rein natürlichen Art. Sie schenken und den reinen Genuss und ein unvergleichliches Aroma aus der Natur.

Reinigen einer Ölpresse

Öl selbst herzustellen ist mit einer guten Ölpresse ein einfacher Vorgang. Wichtig ist darauf zu achten, dass diese nach der Benutzung gründlich gereinigt wird. Dies geschieht genauso einfach und simpel wie die Benutzung der Maschine. Essentiell ist aber, dass dies gründlich geschieht und alle Restbestandteile der verwendeten Kerne, Saaten, Nüsse oder Sämereien entfernt werden. Lebensmittelreste können sonst für eine nachhaltige Verunreinigung der Ölpresse sorgen und das nächste selbst hergestellte Öl entsprechend ungenießbar machen. Daher sollten Sie der Reinigung der Maschine auch immer genügend Aufmerksamkeit schenken.

Vorgaben des Herstellers beachten

Gehen Sie bei der Reinigung der Ölpresse immer schrittweise vor. Nach ordnungsgemäßem Abschalten der Maschine sollte diese für den Reinigungsprozess – soweit möglich – in ihre Einzelteile zerlegt werden. Beachten Sie hier bitte unbedingt die Vorgaben des Herstellers. Die meisten Teile der Presse sollten nicht in der Spülmaschine gereinigt werden, auch hier macht der Hersteller der Maschine entsprechende Vorgaben. Die Reinigung per Hand ist grundsätzlich zu empfehlen, da sie schnell und einfach durchzuführen ist.

Einfache Reinigung mit Spülmittel

Die Bestandteile der Ölpresse lassen sich unter fließend warmem Wasser und unter Verwendung eines haushaltsüblichen Spülmittels reinigen. Nur mit Hilfe des Spülmittels lassen sich die Ölrückstände lösen. Verwenden Sie hierfür zudem ein einfaches Spültuch. Für die schwer zugänglichen Stellen sollte eine Reinigungsbürste verwendet werden. Oft ist die Reinigungsbürste bereits im Lieferumfang der Ölpresse enthalten oder beim Hersteller erhältlich. Sollte dies nicht der Fall sein, empfiehlt sich eine Reinigungsbürste aus der Drogerie. Auch diese sollte mit etwas Spülmittellauge befeuchtet werden, damit auch aus den festen Maschinenbestandteilen Ölreste entfernt werden können. Für alle gespülten Teile empfiehlt es sich zudem, diese nach der Reinigung mit Spülmittel noch einmal mit warmem, klarem Wasser abzuspülen. Anschließend können alle Teile mit einem Geschirrtuch abgetrocknet und wieder zusammengesetzt werden. So steht dem nächsten Einsatz der Ölpresse nichts mehr im Wege und Sie haben lange Freude an Ihrem Gerät.

Mehr dazu gibt es unter News für die Schweiz.