Olivenöl pressen – wertvolles Öl aus Oliven herstellen

Olivenöl ist seit Jahren bekannt für seine Vitamine und ungesättigten Fettsäuren. Das Öl besitzt eine einzigartige Zusammensetzung. Selbst Mediziner bestätigen mittlerweile, dass das Olivenöl Krankheiten vorbeugt und die Konsumenten eine höhere Lebenserwartung haben. Daher wird der Absatz in den letzten Jahren immer höher. Viele stellen mittlerweile ihr eigenes Olivenöl her, dadurch können sie sicher sein, dass das Öl unter einwandfreien Bedingungen gepresst wurde. Wir haben hier mal geschaut wie man Olivenöl pressen kann und welche Presse für Olivenöl die richtige ist.

Olivenöl Presse / Ölpresse kaufen

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Hier kann man weitere Ölpressen kaufen.

Olivenöl Pressen für zuhause

Wer träumt nicht davon, selbst Olivenöl herzustellen. Doch viele Anbieter haben aufgrund der geringen Nachfrage keine Auswahl an Pressen, die für die Olivenöl Herstellung geeignet sind.
Wichtig zu beachten ist beim Kauf:

  • was kann mit der Presse alles gepresst werden
  • eine elektrische Maschine sollte mindesten 400 Watt besitzen
  • die Presse sollte leicht zu reinigen sein
  • Material der Presse sollte beachtet werden
  • ggf. Kundenbewertungen beachten

Funktion einer heimischen Ölpresse

Eine Ölpresse ist ein wichtiger Bestandteil einer Ölmühle. Zuhause kommen grundsätzlich dezentrale Ölpressen zum Einsatz. Diese Art wird auch kaltpressend genannt. Die Maschine besitzt eine Schneckenpresse, in die ganze Früchte durch einen Zylinder eingebracht werden. Die Schnecke presst die Frucht aus und die beiden Produkte, wie Öl und Presskuchen werden in zwei getrennte Behälter angelassen.

Manuelle Olivenöl Presse

Diese Art von Presse wird mit der Hand betrieben. Das Pressen wird durch eine Kurbel ausgelöst. Diese befindet sich an der Seite und muss mit immensem Kraftaufwand betätigt werden. Der Vorteil dieser Art des Pressens liegt darin, dass das Ganze komplett ohne Strom stattfindet. Zusätzlich sind diese Pressen vollkommen wartungsfrei und haben keinerlei Reparaturbedarf. Durch das gleichmäßige und langsame manuelle drehen, entstehen keine hohen Temperaturen, somit sind im Endprodukt noch alle Vitamine und ungesättigte Fettsäuren im Öl enthalten.

Elektronische Ölpresse

Eine solche Presse erfordert weniger Arbeitsaufwand und wird durch die heutige Digitalisierung immer beliebter. Durch die hohe Leistungsfähigkeit dieser Pressen spart der Anwender Zeit und Körperkraft. Bei den meisten Elektrischen Pressen kann heutzutage die Temperatur modifiziert werden. Somit erfolgt die Herstellung schonend und alle Vitamine bleiben erhalten. Zur Verarbeitung muss lediglich ein Stromanschluss vorhanden sein.

Olivenöl pressen – wie machen es die Profis?

Ernte der Oliven

Nur hochwertige Oliven zu Olivenöl pressen!

Nur hochwertige Oliven zu Olivenöl pressen!

Oliven werden am besten zwischen Herbst und Winter geerntet. Zu diesem Zeitpunkt sind die Oliven fast reif und haben den gewünschten Charakter entwickelt. Die meisten Regionen beginnen im November mit der Ernte und sind im Januar fertig.
Oliven können entweder mit der Hand oder durch Abklopfen der Zweige geerntet werden. Größere Firmen ernten aber auch bereits mit Maschinen. Diese Rütteln die Oliven von den Bäumen und fängt die Früchte gleichzeitig auf.

Eine Handlese der Früchte hat den Vorteil, dass sie kaum gequetscht werden. Dies ermöglicht die Herstellung von perfektem Olivenöl. Unter den Olivenbäumen werden große Netzte ausgelegt, welche die Oliven auffangen sollen. Während der Ernte beschneiden die meisten die Bäume auch gleich. So geht alles in einem Abwasch.

Nach der Ernte werden die Netze weggeräumt und die Oliven in entsprechende Körbe oder Säcke geschüttet.

Normalerweise wird die Ernte noch am gleichen Tag weiterverarbeitet. Hierzu kommen Sie zur Ölmühle und werden dort weiterverarbeitet. Bleiben die Oliven, bis zur verarbeiten zu lange liegen, beginnt ähnlich wie bei Obst ein Gärungsprozess. Das gute Aroma geht so verloren und das Olivenöl ist von minderer Qualität.

Verarbeitung der Oliven

In der Ölmühle angekommen werden die Oliven als ersten von Ästen und Blättern befreit und anschließend gewaschen. Anschließend werden die Oliven mithilfe eines Mahlsteins zu einem feuchten Brei verarbeitet. Der Mahlstein besteh meist aus Granit, aber auch ein Zerquetschen mit Edelstahl ist möglich.
Olivenöl wird aus der gesamten Frucht kalt gepresst. Anders als andere Öle, welche nur aus den Samen oder Kernen der Frucht gepresst oder extrahiert werden.

Kaltgepresst oder kaltextrahiert bedeutet, dass das Öl bei deiner maximalen Temperatur von 27 °C hergestellt wird. Bei höheren Temperaturen erfolgt keine Pressung, denn dadurch verschlechtert sich die Qualität. Bei kühleren Temperaturen bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Denn diese ermöglichen einen perfekten Geschmack und Geruch. Außerdem behält das Öl so seine typische Farbe und alle Vitamine bleiben enthalten.

Für die Kaltpressung wird der Olivenbrei auf Nylon gestrichen. Die Runden Matten aus Nylon werden dann übereinander gestapelt und gepresst. Durch die Pressung entsteht ein Gemisch aus Olivenöl und Fruchtwasser. Eine Zentrifuge löst dann das Fruchtwasser vom Öl und füllt dieses in Flaschen ab.

Bei der Extraktion wird der Olivenbrei gleich in eine Zentrifuge gegeben, um so das Gemisch zu trennen. Nach diesem Fortgang wird es ebenfalls abgefüllt und geht in den Verkauf.

Baumschnitt, wichtig für gute Qualität

Um die Qualität des Baumes zu erhöhen, muss er im Winter fachgerecht zugeschnitten werden. Dieses Handwerk sollte gelernt sein, ansonsten bestraft der nächste Winter den Bauern. Der Schnitt ist im eigentlichen Sinn für den Ertrag des Baumes irrelevant. Allerdings lässt sich ein sauber geschnittener Olivenbaum besser Ernten, als ein Baum, der wie ein Buch in alle richtigen auswächst. Ein buschiger Olivenbaum erschwert die Ernte, da der Bauer nicht einfach so an alle Früchte herankommt. Die Bäume sollten so geschnitten sein, dass alle Früchte beim Ernten erreicht werden und sie schonend vom Ast getrennt werden können.

Ende April beginnen die Bäume zu blühen. Die volle Blüte ist Ende Mai erreicht und in der Luft schwebt ein zitroniger Duft. Dieser Duft lockt Bienen zur Bestäubung an und die kleinen Oliven beginnen zu reifen. Während dieser Reifezeit, müssen die kleinen Knospen einiges über sich ergehen lassen. Erst wird der Baum in den Sommermonaten von starker Sonneneinstrahlung gebeutelt, die dann in eine Dürrephase übergeht und die Reifung der Früchte eingestellt wird. Denn der Baum kämpft in dieser Phase und überleben. Danach folgen meist große Regenfälle, welche eine Olivenfliegenpopulation fördert. Beide klimatischen Ereignisse müssen im Einklang eintreten, ansonsten kann die Olive nicht richtig Ernten und die Produktion ist in Gefahr.

Ölmenge, die ein Baum produziert

Die Olivenmenge, welche ein Olivenbaum produziert kommt auf viele Faktoren an. Jede Sorte hat einen anderen Ertrag und der Standort spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Durchschnittlich kann man aber sagen, dass von einem Baum ca. 50 bis 70 Kilogramm Oliven geerntet werden. Pro Liter Olivenöl werden hingegen fünf bis zehn Kilogramm Oliven benötigt. Dies bedeutet, dass ein einziger Olivenbaum pro Jahr zwischen fünf und zehn Liter Öl produziert.

Fazit Olivenöl pressen

Welche Art von Ölpresse sich jeder für zu Hause kauft, kommt auf die Interessen und Vorlieben jedes Einzelnen an. Egal ob manuell oder elektrisch jede gute Maschine erzeugt perfektes Olivenöl, dass Jena h den eigenen Vorlieben verfeinert werden kann. Die Vielzahl an Verwendungsmöglichkeiten sind unbegrenzt und das heimisch hergestellte Öl steht dem industriell produzierten, in nichts nach.

Warum Olivenöl pressen im Video

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Spanisches Olivenöl / Olivenöl aus Spanien

Spanien ist weltweit das größte Land mit der bedeutendsten Olivenölproduktion. Spanisches Olivenöl wird ausschließlich im mächtigen Stil vertrieben und gehandelt. Die spanischen Öle des Öldorados stammen vorwiegend aus Andalusien, dem bedeutendsten Anbaugebiet des Landes. In dieser Region gibt es zahlreiche D.O.P. (Qualitätssiegel)Gebiete und Unterregionen. Meist werden die Olivenarten Picudo, Picual und Hojiblanca für die Ölherstellung angebaut. Die Öle, die im Öldorado geboten werden, stammen entweder aus sehr guten Kooperativen oder von selbständigen Unternehmen. Die Anzahl der Produzenten, die spanische Olivenöle in hervorragender Qualität herstellen, nimmt zu.

Was zeichnet spanisches Olivenöl aus?

Eigenschaften von Olivenöl aus Spanien: Die Olivenöle aus Spanien sind leicht fruchtig bis intensiv. Spanien ist mit einer Produktion von etwa 900.000 Tonnen Olivenöl im Jahr der Spitzenreiter und der größte Olivenölproduzent der Welt.
Das Farbspektrum von Olivenöl aus Spanien ist weit. Es reicht von hellem Gelb bis zu einem intensiven und tiefen Grün. Es werden auch naturtrübes und gefiltertes Öl angeboten. Letzteres enthält laut Studien mehr Vitamine und Phenole, welchen in den Schwebstoffen vorhanden sind.
Da Spanien Olivenöl aus sehr unterschiedlichen Olivenarten gewinnt, ist der Geschmack sehr vielfältig und mannigfaltig. Den Geschmack wird vom Reifegrad, vom Ölalter und der Olivenart bestimmt. Auch der Erntezeitpunkt und das Klima sind hierbei bedeutend. Die hergestellten Ölsorten unterliegen deshalb vielen Qualitätstests.

Spanisches Olivenöl kaufen

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Vorteile von spanischem Olivenöl aus

Qualitativ hochwertiges Olivenöl wird in 24 Stunden kaltgepresst. Die Temperatur sollte höchstens 27 Grad Celsius betragen. Man findet hier auf der Flasche den Pflichthinweis „direkt aus Oliven mit mechanischen Verfahren hergestellt“ bei der obersten Güteklasse. Generell gilt jedoch, dass; je reifer die Oliven in die Ölpresse gelangen, desto milder fällt das Öl im Geschmack aus. Weniger reife Früchte ergeben somit einen kräftigeren Geschmack.
Bestes Olivenöl ist nicht nur an den blumigen Beschreibungen zu erkennen. Nach der geltenden Olivenölverordnung sind die Geschmacksbeschreibungen scharf, fruchtig und bitter erlaubt. Diese werden mit dem Stärkehinweisen intensiv, mittel und leicht ergänzt. Andere Angaben wie nussig oder „schmeckt nach Tomaten und Kräutern“ sind nicht erlaubt. Die Verordnung schreibt außerdem vor, welche Geschmacksnoten von den zuständigen Prüfern als positiv und welche als negativ zu werten sind.

Anwendung

Ein großer Vorteil von Olivenöl aus Spanien ist es, dass es sich sehr gut zur Haut- und Haarpflege eignet. Auch gegen Haarausfall wird es oftmals eingesetzt. Jedoch sind auf diesem Gebiet keine großartigen Wirkungen zu erwarten. Olivenöl schützt und pflegt den ganzen Körper. Es wird bereits seit der Antike wegen entzündungshemmenden und heilenden Eigenschaften geschätzt. Zu den bedeutendsten Inhaltsstoffen gehören die freien Fettsäuren und Vitamin E. Das Öl eignet sich für jeden Haut- und Haartyp und ruft eher selten allergische Reaktionen bei der Anwendung hervor. Wie beim auch Olivenöl für die Küche gilt auch bei den Pflegeölen, dass günstig eher selten qualitativ auch gut ist. Man greift auch hier deshalb zu kaltgepresstem Öl zurück, welches aus biologischem Anbau stammt.

Spanisches Olivenöl hat den Vorteil, dass es reich an Antioxidantien und essentiellen Wirkstoffen ist, welche das Immunsystem stärken und Schutz gegen Krankheiten bietet. Ein intaktes Immunsystem ist bedeutend für die Gesundheit, da es gegen Bakterien, Viren und Krankheitserreger wirkt, die der Gesundheit erheblich schaden könnten. Damit unterscheidet es sich kaum von den Ölen aus der eigenen Ölpresse.

Drei Esslöffel Olivenöl täglich eingenommen, tragen dazu bei, den Blutdruck zu senken. Laut Studien helfen die Fette des Olivenöls den systolischen und den diastolischen Blutdruck positiv zu senken. Olivenöl ist außerdem gut, um das Cholesterin zu regulieren und das überschüssige Cholesterin aus dem Körper zu eliminieren. Die im Olivenöl enthaltenen ungesättigten Fettsäuren steigern das Niveau das gute Cholesterin zu stimulieren.

Worauf sollte man beim Kauf von spanischem Olivenöl achten?

Gutes Olivenöl aus Spanien ist gesund, schmackhaft und eignet sich zum Braten und Kochen. Gleichzeitig pflegt es Haut und Haar. Jedoch nicht jedes Olivenöl ist auch gut.
Die Bezeichnung „natives Olivenöl“ ist sehr wichtig. Es handelt sich hierbei um Olivenöl der höchsten Qualitätsstufe. Oftmals finde man auch als Zusatzbemerkung „extra“. Die Herkunft und die Lage im Anbau spielen beim Olivenöl eine wichtige Rolle. Viele Öle sind jedoch Mischungen, die aus unterschiedlichen Ländern stammen. Am besten sind solche Öle, die aus einem Land stammen und auch hergestellt sind.

Wichtig ist das Biosiegel auf dem Flaschenetikett. Es versichert dem Kunden, dass es sich um ein Öl aus kontrollierten und biologische Anbau handelt und gibt an, ob es sich um ein außerhalb oder innerhalb der EU produziertes Olivenöl handelt. Der Preis kann hier etwas höher liegen, doch dafür wurde besonders nachhaltig gewirtschaftet: Die Biolandwirtschaft schließt die Verwendung von Düngern und Pestiziden aus. Mit einer höheren Wahrscheinlichkeit wachsen die verwendeten Oliven in einem Ökosystem, wo auch andere Pflanzen ihren Platz haben.

Bio-Olivenöl erzielt in den Tests auch stets gute Werte im Geschmack. Jedoch ist auch das Biosiegel kein sicherer Garant für die höchste Qualität. Einerseits arbeiten überall lediglich Menschen, zum anderen ist keine Olivenernte wie die andere. Günstiges Bioolivenöl aus dem Supermarkt wird schwerlich die gleiche Qualität wie namhafte Olivenöle haben.
Die Wahrscheinlichkeit im Supermarkt ein günstiges und gutes Olivenöl zu bekommen ist also entsprechend gering.

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Kroatisches Olivenöl – Test des Olivenöls aus Kroatien 

Olivenöl aus Kroatien ist unter Kennern inzwischen zum Geheimtipp geworden. Wir haben uns kroatisches Olivenöl einmal genauer angeschaut hinsichtlich Farbe, Geschmack und allem was dazu gehört.

Der Geschmack des kroatischen Olivenöls

Olivenöl aus Kroatien hat eine gute Qualität, die man schmecken kann. Je nach Olivensorte und Standort des Baumes hat das Olivenöl ein mehr oder weniger intensives grünes Aroma. Ein grünes Aroma erinnert an frisch geschnittenes Gras oder die Blätter einer Tomatenpflanze. Ein gutes Olivenöl ist eine unglaubliche Mischung aus Bitterkeit, Süße und Schärfe. Je nach Mischung der Olivensorten ist die ein oder andere Richtung stärker ausgeprägt. In der Regel wirkt der Geschmack aber immer ausgewogen. Wachsen die Bäume am Meer oder stehen sie so, dass sie eine Brise vom Meer abbekommen, weist das Olivenöl eine ganz feine salzige Note auf. Manche Sorten sind so geschmackvoll, als wären Kräuter mit verarbeitet worden, was natürlich nicht der Fall ist.

Die Farbe von kroatischem Olivenöl.

Die Reife einer Olive erkennt man an ihrer Farbe. Junge Oliven sind leuchtend grün, je älter sie werden, um so Chlorophylle und Carotinoide werden abgebaut. So kommt es, dass Oliven im Rahmen ihres Reifungsprozesses zuerst gelbgrün werden, dann in ein lila wechseln und zu guter Letzt sind sie schwarz. Da ein gutes Olivenöl ein natürliches Lebensmittel ist, hat es nicht immer die gleiche Farbe. Die Farbe ist abhängig von dem Reifegrad der Oliven und kann von einem satten Grün bis hin zu einem warmen Goldton reichen. Fehlende Farbe ist ein Zeichen, dass bei der Verarbeitung oder bei der Lagerung etwas schief gelaufen ist und die Pigmente zerstört wurden. Eine hellere Farbe des Olivenöls bedeutet nicht, das es qualitativ schlechter ist, als eine dunklere Farbe des Olivenöls.

Welche Olivensorten gibt es in Kroatien?

Die Oblica:
Eine große Olive, die zu Beginn ihrer Reifephase rot ist und später dunkel wird. Sie kommt gut mit kargen Böden klar. Sie hat einen nicht zu stark ausgeprägten Geschmack nach frischen Oliven und bietet eine leichte Schärfe und Bitterkeit.

Die Lastovka:
Sie kommt von der Insel Korcula. Auch sie kann gut mit kargen Böden. Sie ist die zweithäufigste Sorte. Ihr Aroma ist mild, mit wenig Schärfe und intensiver Bitterkeit.

Dann gibt es noch die Levantinka, die Drobnica, die Frantoio, die Leccino oder die Pendolino.

Kroatisches Olivenöl kaufen

Hier kann man kroatisches Olivenöl bestellen:

Nichts dabei? Dann einfach das eigene Öl mit einer Ölmühle pressen.

Worauf beim Kauf von kroatischem Olivenöl zu achten?

Am besten kauft man dieses feine Öl da, wo es produziert wird, während eines Aufenthaltes in dem wundervollen Land. Es gibt viele Möglichkeiten das Öl vor Ort zu probieren. Allerdings ist es nicht für jeden etwas, ein Öl pur zu probieren. Da es oft kleine Bauern sind, die ihr Öl in kleinen Mengen produzieren, ist es schwer, außerhalb von Kroatien an gute Qualitäten zu gelangen. Je mehr Leute beteiligt sind und je größere Mengen in gleicher Qualität produziert werden sollen, je größer wird die Gefahr, dass einer der Beteiligten zu unerlaubten Mitteln greift. Es gibt aber Möglichkeiten, kleine Spezialitätengeschäfte, die Produkte aus ihrer Heimat anbieten oder Zusammenschlüsse mehrer Ölbauern, wie es sie in Istrien gibt, die dann ihre Produkte online vermarkten.

Woran erkennt man gute Olivenöle?

Kroatisches Olivenöl zählt zu den besten weltweit

Kroatisches Olivenöl zählt zu den besten weltweit

Die EU hat die Bezeichnungen auf den Flaschen festgelegt. Steht auf der Flasche: „Olivenöl nativ extra“ handelt es sich um die höchste Qualitätsstufe mit weniger als 0,8 Prozent Säuregrad. Wichtig sind ebenfalls die Herkunftsbezeichnung und das Biosiegel. Bei Bioproduktion dürfen weniger schädliche Stoffe eingesetzt werden und in vielen Test schließt das Bioprodukt geschmacklich besser ab. Es ist für den Geschmack wichtig, dass die Oliven möglichst reif sind und kalt gepresst werden. Wie sieht es nun bei Olivenöl aus Kroatien aus?Kroatien bietet neben tollen Stränden, herrlichen Städten und einigen anderen Leckerein wundervolles Olivenöl.

Es gibt viele kleine Olivenbauern. Es gibt sogar eine Straße des Olivenöls. Sie kommt aus dem Westen entlang an Umag und verläuft weiter in Richtung Süden, nach Novigrad, Futana und Pazin. Wer hier bei einem der vielen kleinen Bauern oder an einer der Ölmühlen, die aus der Zeit gefallen wirken, einen private Verkostung macht, der weiß, warum das Olivenöl „Grünes Gold des Mittelmeers“ genannt wird. Jedes mal, wenn das Öl zu Hause genutzt wird, fühlt man sich in den Urlaub zurückversetzt. Leider wird man genau das Öl nie wieder finden.Was macht Öl aus Kroatien aus?

Das Olivenöl aus Istrien ist am häufigsten außerhalb Kroatiens vertreten. Dass die oliven für die meisten Öle aus einer Bioproduktion stammen, von Hand verlesen wurden und das Öl durch eine kalte Pressung entstand, muss nicht extra erwähnt werden.

Warum gerade kroatisches Olivenöl?

Olivenöl aus Kroatien ist gesund und einmalig lecker. Die Bäume bekommen besonders viel Sonne ab und haben es immer angenehm warm. Rund um Istrien kann man die knochigen alten Bäume stehen sehen, die enorm viele Früchte in ihren Ästen tragen. Damit nur die besten und reifen Oliven zum Einsatz kommen, werden sie von Hand geerntet und dann eingeweckt oder zu Öl gepresst. Dabei ist es wichtig, dass die Verarbeitung zeitnah zur Ernte erfolgt. Ein Zeitfenster von vier Stunden wird als optimal bezeichnet. Das Olivenöl kalt gepresst wird, ist ausschlaggebend für die Qualität. Dabei bedeutet kalt gepresst, dass Olivenöl wird, übersteigt beim Vorgang des Pressens nicht die Temperatur von 33 Grad Celsius. Dabei gilt, je reifer die Oliven sind, desto milder wird das Öl am Ende. Ein besonderes Öl, welches bereits in der Antike geschätzt wurden.

Warum ist kroatisches Olivenöl so gesund?

Ein so gutes Olivenöl, wie das aus Kroatien enthält viele einfach- und mehrfach gesättigte Fettsäuren. Dadurch ist das Öl gesund und wird besonders gut vertragen. Ein hervorragendes Olivenöl gibt Speisen den letzten Pfiff. Es verbreitet einen mediterranen Duft nach Urlaub und Sonne. Selbst einfach zu Brot ist ein gutes kroatisches Olivenöl ein Genuss. Gute Qualität schmeckt man eben.

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