CBD in der Küche: So integrieren Sie CBD Öl in Ihre Ernährung!

Die positiven Effekte, die Cannabidiol (CBD) zugeschrieben werden, sind ausgesprochen vielfältig. Dieses nicht-psychotische Cannabinoid wird zwischenzeitlich in unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten, da es auch bei hoher Dosierung als sicher gilt. Ein spannendes Anwendungsgebiet ist die Küche: Dabei ist nicht einmal ein spezielles CBD Gericht notwendig, es reicht vielmehr schon aus, die Heilergänzung einfach den üblichen Getränken und Speisen zuzufügen. Wie Sie CBD in der Küche anwenden, das können Sie im Folgenden nachlesen.

Die Überlegung: Warum CBD ins Gericht?

Im Gegensatz zum Tetrahydrocannabinol (THC) verursacht das andere Cannabinoid, nämlich Cannabidiol (CBD), keine berauschenden psychologischen Nebenwirkungen – beide Verbindungen gehen jedoch in Interaktion mit unserem  Endocannabinoid-System (ECS). Die im Körper gebildeten Endocannabinoide wiederum regulieren vielfältige Prozesse, wie beispielsweise die Immunfunktion, den Schlaf, das Gedächtnis, den Appetit und die Stimmung. Nicht umsonst wird CBD bei verschiedenen Krankheitsbildern, wie beispielsweise Schmerzen, Ängsten, epileptischen Anfällen, Schlaflosigkeit, Depressionen oder auch zum Abmildern der Nebenwirkungen einer Krebstherapie empfohlen.

Der Schritt, CBD in der Küche zu verwenden, ist damit nur logisch – und bringt einen erheblichen Vorteil: Eine klinische Studie (Phase I) legt nahe, dass die Bioverfügbarkeit von CBD in einem Gericht mit hohem Fettanteil deutlich erhöht wird, nämlich um einen Faktor zwischen vier und fünf (1). Sie können also die Wirkung effektiv verstärken, wenn Sie gezielt CBD in der Küche einsetzen – dabei können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Einige Anregungen: CBD im Gericht – welche Möglichkeiten gibt es?

CBD Öl kaufen und es beim Kochen verwenden – so wird die Einnahme zur Routine. Um einen leichten Einstieg zu schaffen, können Sie sich eine besondere Eigenschaft von CBD zunutze machen: CBD ist gut in Fett löslich, sodass Sie entweder direkt CBD Öl verwenden, aber eben auch CBD Tropfen dem von Ihnen bevorzugten Öl hinzufügen können. Dieses Öl können Sie ganz normal für Salate verwenden, aber auch zur Zubereitung Ihrer Speisen – und damit hätten Sie de facto schon ein CBD Gericht. Die Bandbreite reicht also von Salaten und Dressings über Smoothies und Guacamole bis hin zu Kuchen, Braten und Suppen.

Wichtige Tipps: CBD in der Küche – Besonderheiten beachten

Um die Wirkung nicht zu beeinträchtigen, sollten Sie einige Empfehlungen zur richtigen Anwendung von CBD in der Küche beachten:

  1. Die Temperatur

Licht und Hitze können die Qualität von CBD beeinträchtigen – direkter und vor allem hoher Hitze sollten Sie das CBD also nicht aussetzen. Kochen und backen Sie daher unbedingt bei Temperaturen unterhalb von 185 Grad Celsius, denn die Wirksamkeit von CBD steigt durchaus bei moderater Erwärmung, allerdings eben nur bis zu dieser Grenze. Es verliert nämlich bei einer höheren Temperatur wertvolle Terpene, also vielfältige organische Verbindungen, die wichtig sind für die therapeutische Wirkung.

  1. Die Dosis

Wie immer hängt die optimale Wirkung von der Dosis ab – und das ist auch beim CBD in der Küche so: Verarbeiten Sie erstmals CBD in einem Gericht, dann sollten Sie naturgemäß mit einer kleinen Dosis herangehen. Testen Sie zunächst bitte die Reaktionen Ihres Körpers aus. Gerade bei der Verwendung von CBD in der Küche kann die Wirkung deutlich verstärkt werden und länger anhalten. Sie erkennen im Laufe der Zeit, wie hoch die optimale Dosis ist, ohne dass Sie CBD verschwenden müssten.

Ein weiterer Punkt, den Sie beachten sollten, ist der Geschmack: Hochwertiges CBD Öl ist sowohl geruchlos als auch geschmacklos – lediglich minderwertige Produkte weisen vergleichsweise wenig Cannabidiol, dafür aber künstliche Zusätze auf. Es ist also wichtig, dass Sie auch beim Einsatz von CBD in der Küche auf die Stärke des jeweiligen Produktes achten: Ein Teelöffel CBD Öl mit niedriger Wirksamkeit, beispielsweise 10 mg je ml, unterscheidet sich logischerweise von der gleichen Menge mit hoher Konzentration, die bei 150 mg je ml liegt.

Zur Orientierung:

Als hochdosiert gelten 15 ml eines Öls mit niedriger Konzentration – aber nur 5 ml eines hochkonzentrierten Öls.

  1. Die Lagerung

Die Licht- und Hitzeempfindlichkeit von CBD macht es notwendig, das CBD an einem kühlen, dunklen Ort gelagert wird – so behält es nicht nur seine Qualität, sondern auch seinen Geschmack.

Die Bedenken: Ist CBD in der Küche sicher?

Fakt ist: Sie gehen kein Risiko einer Überdosierung ein, wenn Sie CBD einem Gericht hinzufügen. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgestellt hat, verursacht reines CBD selbst in hohen Dosen weder einen Schaden, noch birgt es Missbrauchspotenzial (2). Natürlich kann es immer Nebenwirkungen wie Übelkeit und Durchfall, Mundtrockenheit und Kopfschmerzen oder Müdigkeit geben, diese fallen jedoch in der Regel leicht aus. Menschen reagieren grundsätzlich unterschiedlich auf CBD, sodass sich zunächst kleine Dosen wie 25 mg täglich empfehlen – und CBD in der Küche kann ein sehr pragmatischer Einstieg sein. Sie können die Dosis sukzessive erhöhen, am besten in Schritten von 5 bis 10 mg täglich.

Fazit: CBD in der Küche

Wollen Sie CBD in der Küche einsetzen, dann sollten Sie experimentieren: Einerseits eröffnet CBD Öl einen unkomplizierten Einsatz bei der Herstellung verschiedenster Speisen, zum anderen können Sie die Dosis Ihrem individuellen Bedarf anpassen. Beachten Sie dabei, dass insbesondere fetthaltige Gerichte die Bioverfügbarkeit vervielfachen kann. Die Hauptsache ist doch, dass Sie mit Spaß herangehen, CBD kreativ in Ihren Speiseplan integrieren und sich gesund ernähren.

 

 

1 – Taylor, L., Gidal, B., Blakey, G., Tayo, B., & Morrison, G. (2018). A Phase I, Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, Single Ascending Dose, Multiple Dose, and Food Effect Trial of the Safety, Tolerability and Pharmacokinetics of Highly Purified Cannabidiol in Healthy Subjects. CNS Drugs, 32(11), 1053-1067. https://doi.org/10.1007/s40263-018-0578-5

 

2 – World Health Organization. (2017). Cannabidiol (compound of cannabis). WHO. Retrieved from http://www.who.int/features/qa/cannabidiol/en/

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